Tobaski

Montag, 06.10.2014

Letzte Woche ging's in Gambia einfach drunter und drüber. Alle haben sich auf Tobaski vorbereitet, es war mehr los, als bei uns vor Weihnachten. Selbst auf'm Markt wurden noch zusätzliche Stände aufgebaut, wo allerlei Schnickschnack insbesondere der mega „Bling-Bling“-Schmuck verkauft wurde. Nur auf Arbeit hatten wir ein bisschen das Nachsehen, kaum Patienten... Waren dann natürlich total gespannt, was es mit Tobaski auf sich hat. Alles was wir wussten, war, dass wer sich's leisten kann ein Schafbock kauft (pro Ehefrau ein Schaf), der dann geschlachtet wird. Wir waren für den Feiertag bei Yama und ihrer Familie eingeladen. Sind gleich morgens zu ihr, wo wir erst mal mit Frühstück versorgt wurden, während die Männer der Familie zum beten gegangen sind. Und dann ging das Spektakel los. Das Schlachten der Schafböcke. Marie war schon häufiger Zeuge einer Schlachtung, doch für Julia war es das erste Mal. Mega aufregend, kam sich vor wie im Splatter-Movie, deswegen sind auch tausend blutige Bilder auf der Kamera :)

Dann wurde natürlich das Fleisch auch gekocht. Erst mal für den Hausherrn, der die Schafe bezahlt hat, die Leber. Als Snack vorm Mittagessen gab es dann das Fleisch zuerst in einer gegrillten Variante mit Zwiebeln. Zum Mittag gab es Reis, Gemüse und das Fleisch, irgendwie gekocht. Und fürs Abendessen waren dann Marie und Julia zuständig, natürlich mit Yamas Hilfe. Wir haben Gemüse geschnippelt, Nudeln gekocht, Kartoffeln frittiert und das Fleisch angebraten. Alles wie immer mit viel, viel Öl... War aber eigentlich ganz lecker, auch wenn wir schon lang nicht mehr so viel gegessen haben, wie an diesem Tag.

Mit vollen Bäuchen haben wir uns danach zusammen fertig gemacht.Das haben wir auch mal wieder voll genossen. Als Mädelsrunde bei Yama im Zimmer, nacheinander duschen und dann die neuen Kleider anziehen. Ja, hier wird sich für Tobaski tatsächlich ein neues Kleidungsstück geschneidert. Danach wollten wir dann weiter zu einer Freundin von Yama, aber genau in dem Moment muss sich wieder, nach längerer Abstinenz, der Regen zeigen. War dann also leider nichts mit weg gehen, sondern es wurde ein Fernsehabend mit einer DVD auf Mandinka, wovon wir leider nichts verstanden haben :)

Nichtsdestotrotz haben wir den Tag sehr genossen und sind Yama und ihrer Familie sehr dankbar, dass wir diesen mit ihnen verbringen durften.

  

Machst du Bilder

Dienstag, 16.09.2014

Lange Zeit keine Neuigkeiten, aber genauso wie der Strom, ist auch das Internet hier nicht 24/7 verfügbar. Zum Einen weil unsere 2 GB schneller aufgebraucht waren als gedacht, und zum Anderen weil das günstigere Internet nicht auf Anhieb funktionieren wollte. Aber Dank Ablie, der viel zeit geopfert hat, klappt jetzt wieder alles einwandfrei, zumindest bis 8 Uhr abends, da ist es dann nämlich vorbei mit der Internetgeschwindigkeit ;)

Haben in den letzten Wochen einiges erlebt und viele neue Leute kennen gelernt. Leider haben sich nicht alle Bekanntschaften als Glücksgriff herausgestellt, so mussten wir bei den Ein oder Anderen schon unsere Freunde ins Spiel bringen. Nichtsdestotrotz waren auch viele dabei, mit denen wir uns sehr gut verstehen. Unter anderem Sheriff Yankuba und seine Schwester Yama. Mit Sheriff gibt’s immer viel zu lachen, vor allem wenn er in einem Mischmasch aus deutsch und englisch von seinen Erfahrungen mit der deutschen Polizei erzählt :). Außerdem ist er sofort zur Stelle wenn wir, egal bei was, Hilfe benötigen. Trotzdem freuen wir uns, neben Adama, noch eine zweite Frau zu unseren Freunden zählen zu können, weil hier schon alles ein bisschen typenüberlastet ist :). Bei Yama zu Hause sind wir immer herzlich Willkommen und wir fühlen uns auch richtig wohl bei ihrer großen Familie.

 Ausflüge mit Sheriff sind überhaupt kein Problem.Wir sagen, wo wir hin wollen, bzw. was wir anschauen wollen und Sheriff geht überall mit uns hin. An einem Sonntag waren wir mit ihm in Sanyang am Strand, was laut Claudi, der schönste Strand in Gambia sein soll. War auch super schön da. Sheriff hat uns direkt kostenlose Liegen organisiert, der ist halt auch irgendwie best friend mit jedem. War auf jeden Fall mega praktisch, denn so schön es am Strand war, so unangenehm war es im Wasser... Sind beide von 'ner Qualle „angegriffen“ worden. Total schmerzhaft. Selbst jetzt, zwei Wochen später ist noch deutlich zu sehen, wo einen die Qualle berührt hat. Mit Essig als Mittel der ersten Wahl wurden unsere Schmerzen aber schon um einiges gemindert. Allerdings schwebt jetzt über jedem weiterem Schwimmen im Meer, die Angst mit, wieder von einer Qualle berührt zu werden, aber bis jetzt, haben wir keine weiteren gesehen.

Da wir freitags, wenn wir nicht in Darsilami sind, nur kurz arbeiten, waren wir letztens nach der Arbeit mit Sheriff noch in Banjul. Zuerst waren wir auf dem Arch, von dem aus man einen super Blick über die Hauptstadt hat. „Machst du Bilder“ der Lieblingsspruch vom Sheriff hat sich hier wirklich gelohnt. Dann ging's weiter, erst mal was essen. Hatten irgendwas, was so ähnlich war wie ein Döner, anscheinend von Libanesen betrieben, der Imbiss, einfach mega lecker! An dem Tag war es sooo heiß, es kam uns vor wie im Backofen. Also ab Richtung Wasser, wo meistens 'ne kleine Brise weht und es einem doch leichter fällt zu atmen, als in der Innenstadt. Sind dann am Strand entlang Richtung Hafen gelaufen und uns erst mal gewundert, wie viele Menschen auf 'ne Fähre drauf passen können. „Machst du Bilder“ :). Haben halt wirklich in Banjul das erste Mal die Kamera so wirklich zum Einsatz gebracht, leider. Sind aber beide, blöderweise nicht so die Fotografen, deswegen vergessen wir häufig Fotos zu machen... Auf jeden Fall sind wir danach noch über den Markt in Banjul geschlendert um dann ein Buschtaxi zurück nach Brikama zu nehmen. Der Tag war so schön, und in den nächsten Wochen wollen wir nochmal nach Banjul zurück, um auf jeden Fall auch mal mit der Fähre überzusetzen und evtl. auch noch ins Museum zu gehen.

  Yama&Sheriff Ataya kochen Sanyang Banjul Hafen

Willkommen in der Regenzeit :)

Donnerstag, 21.08.2014

„Mein bester Freund ist Dry Shampoo. Denn es kämpft immer gegen das Fett in den Haarn, denn es kämpft immer gegen das Fett in den Haarn...“ (Melodie von „Mein bester Freund“ von „Die Prinzen“)

Ja, so ist das halt, wenn man nur jeden zweiten Tag fließend Wasser aus der Leitung hat. Irgendwie ein bisschen unverständlich, denn nachdem die Regenzeit jetzt tatsächlich eingesetzt hat und so viel Wasser vom Himmel kommt, wo geht das hin? Zumindest kann man sich drauf einstellen, dass wenn es nachts stark regnet, es am nächsten Morgen kein Wasser gibt. Dann wird halt einfach bis abends gewartet und dann schön kalt geduscht.

Selbst wenn das Wasser nicht zum Duschen reicht, so kommt wenigstens doch genug aus der Leitung um damit die Wäsche zu waschen. Das ist ohne Waschmaschine deutlich schwieriger als zuerst gedacht. Zum Glück wohnen wir alleine, so kann uns zumindest niemand dabei zuschauen, wir wären ja die Lachnummer von ganz Gambia, wenn nicht sogar von ganz Afrika. Allein beim Blick aufs Foto, war Lamin sofort klar, dass wir nicht zum Waschen gemacht sind :)

Aber wir sind Gott sei Dank nicht die einzigen, die darunter zu leiden haben, dass das Wasser aus der Leitung fehlt, denn auch auf Arbeit ist dann keines vorhanden. Tut aber dem Ganzen kein Abbruch, denn auf Arbeit wird auch viel gechillt. Unser Tag beginnt damit, dass wir um neun Uhr ankommen, kaum den Rucksack abgelegt haben, und schon die erste Kaffeepause ruft. Für uns immer ein bisschen ungewöhnlich, da wir eigentlich direkt mit der Arbeit starten wollen, wie wir's halt aus Deutschland gewohnt sind. Aber nach dem Kaffee trinken müssen dann auch mal die größten Chiller anfangen was zu tun. Beim Einschleifen der Brillengläser tragen wir überhaupt das schickste Outfit; OP-Kittel mit Mundschutz wegen dem Schleifstaub.

Mit unsrer Arbeitskollegin, der Adama verstehen wir uns richtig gut und waren letzten Samstag auch bei ihr zu Hause eingeladen. Sie hat für uns gekocht und Marie hat sogar Fisch gegessen. Allerdings war das Essen schon recht scharf. Julia hat Marie grad noch vorm Schlimmsten bewahrt, denn nach Probieren der roten Paprika konnte sie Feuer speien und Marie die Paprika rechtzeitig wieder vom Löffel legen. Auch die Familie von Adama ist sehr freundlich und wir wurden gleich für den nächsten Samstag wieder eingeladen.

Eigentlich wollten wir samstags auch an den Strand nur leider hat uns der Regen einen Strich durch die Rechnung gemacht. Es ist eh unglaublich, wie viel Regen aus so 'ner Wolke kommen kann. Da sind dann auch mal schnell die Straßen überschwemmt und in den Höfen befinden sich kleinere oder größere Seen. In Deutschland wär man dann längst Teil der Nachrichten und im Fernsehen zu sehen. Aber hier geht das Leben weiter, wenn auch noch langsamer als ohnehin schon :)

Letzten Montag hatten wir Besuch von der Jule aus Deutschland, die hier zwei Wochen im Urlaub war und auch schonmal in der Eye Unit gearbeitet hat. Mit ihr sind wir dann mal über den Markt in Brikama gelaufen und sie hat uns ein bisschen rum geführt und erzählt, wie so ihre Erfahrungen in Gambia waren. War sehr interessant und den einen oder andern Tipp haben wir auch schon in die Tat umsetzen können.

Sonntags sind wir mit Amadou nach Bakau gefahren um Krokodile anzufassen. Marie hat sich schon seit dem ersten Tag, als uns Lamin von den Krokodilen erzählt hat, drauf gefreut und auch direkt jedem erzählt, dass sie solche endlich anfassen möchte. Julia war etwas skeptischer. Angeblich sind die Krokodile Fischfresser, weil sie nur Fisch und kein Fleisch zu fressen bekommen. Davon war Julia nicht so ganz überzeugt. Aber nachdem Marie todesmutig auf die Krokos zustürmte, fasste auch Julia sich ein Herz und hat das Krokodil berührt.

A propos todesmutig. Marie entpuppt sich hier in Gambia als wahrer Daredevil. Als wir eines Nachts von komischen, sehr lauten Klopfgeräuschen geweckt wurden und dachten, es will vielleicht jemand in unsere Wohnung einbrechen, ist Marie auch, ohne mit der Wimper zu zucken aus dem Bett raus und vor an die Tür gestürmt. Immerhin hatte sie noch Zeit sich die Brille aufzusetzen und nach Zurufen von Julia, sie solle doch das Pfefferspray mitnehmen, sich auch dieses noch geschnappt. Allerdings befand sich dies noch schön eingepackt in der Plastiktüte. Hätte also in dem Moment nicht sehr viel genutzt... Ohne zu wissen, was die Geräusche letztendlich ausgelöst hatte, sind wir dann wieder ins Bett, konnten aber nicht wirklich mehr Schlafen vor Unbehagen. Am nächsten Tag hat sich dann aber heraus gestellt, dass die Geräusche von einem anderen Compound waren. Ein Glück!

Nach diesem Vorfall wurde dann wenigstens endlich unser Schloss an der Tür repariert und seit dem können wir auch wieder sicher schlafen :)

   Essen bei Adama Adama Kaffeepause :)

Benna Kunda

Dienstag, 12.08.2014

Waren von Samstag auf Sonntag mit Gentle in Benna Kunda, dem Camp der Volunteers in Gunjur. Unsere erste Fahrt im Buschtaxi. Voll billig, wussten bis dahin auch nicht, dass in einen VW Bus 21 Leute passen... Gambia machts möglich :)

Natürlich sind wir im strömenden Regen angekommen, waren klatschnass, aber bei den Temperaturen friert man dann wenigstens nicht.

Die Landschaft ist dort auch etwas anders als in Brikama. Viel mehr grün, auf einmal steht man halt im Wald :)

Erste Begegnung mit einer riesen Spinne, die auf Maries Rücken saß. Angeblich mitgenommen aus Brikama, da am Morgen schon ein ekliges Vieh bei ihr auf dem Rucksack war, dann aber nicht mehr aufgetaucht ist. Eventuell war die Spinne also den ganzen Weg Huckepack unterwegs. IIIIIIHHHHH! Aber Julia hat dann gerettet. Zwar mit einem Besen auf Maries Rücken geschlagen, aber immerhin war sie dann sicher. Ganz ehrlich: Julia dachte die Spinne sei tot, sonst hätte sie niemals was gemacht, sondern wäre schreiend davon gelaufen...(wie bei Lamin im Auto, wo sie beinah aus dem fahrenden Wagen gesprungen wär). Hat sich erst auf dem Boden raus gestellt, dass die Spinne sich doch noch bewegt. But still: „I'm a survivor...“

Auf jeden Fall gings dann zum Strand. Wir halt nur bis zu den Knien rein, weil klaro, wenn keine Sonne scheint, ist eigentlich kein Badewetter, obwohl's halt trotzdem mega heiß ist. Aber haben ja jetzt drei Monate Zeit uns dran zu gewöhnen und auch bei bewölktem Himmel schwimmen zu gehen :)

Danach los zum Einkaufen. Zutaten für's Abendessen besorgen, Kartoffeln, Bohnen, Zwiebeln und natürlich Tapalapa :). Um Gottes Willen, wir waren einfach so fertig nach der „Wanderung“ obwohl wir in Deutschland weit mehr laufen können. Aber die Hitze und die Luftfeuchtigkeit machen es hier einem echt nicht leicht. Auf jeden Fall war das Essen mega lecker. Keine Ahnung was es war, weil Gentle für uns gekocht hat, aber es war so gut, dass wir sogar ohne Hunger viel davon essen konnten.

Und dann wurden die Spiele ausgepackt, UNO, HalliGalli, Kniffel und noch ein Würfelspiel, von dem wir den Namen nicht wissen. War superlustig und Gentle ist ungefähr der größte Cheater auf der ganzen Welt. Ein Glück, dass Marie immer die Augen offen hält sonst wären wir ganz schön abgezogen worden :)

Kaum im Bett ging dann der Regen los. So laut auf dem Wellblechdach, das hat einen erst mal 'ne zeitlang wach gehalten. Gott sei Dank ohne Gewitter, sonst hätten wir uns vor Angst wohl nicht mehr einbekommen.

Am nächsten Morgen gab's, wer hätte es gedacht, wieder Tapalapa :) Das geht aber einfach echt immer. Danach nochmal zum Strand und dann langsam auf den Heimweg... Wieder Buschtaxi und wieder unglaublich, wie viele Leute da rein passen. Plötzlich taucht vom Boden noch ein Kind auf, womit man gar nicht gerechnet hat.

Hatten an dem Wochenende viel Spaß und hoffen noch ein paar in Benna Kunda verbringen zu können.

  Unterkunft in Benna Kunda Benna Kunda Benna Kunda

Unsere erste Woche in Brikama

Freitag, 08.08.2014

"Ich will immer wieder dieses Fieber spürn..." - nicht nur wir, auch Helene Fischer ist schon in Gambia angekommen, wenn auch nur in Form von Musik :)

Schon der Flug, war sehr abenteuerlich, kam einer Busfahrt gleich, da wir in Dakar landeten womit keiner von uns beiden gerechnet hätte. Stand nirgends angeschrieben, aber wie im Bus sind Leute aus- und eingestiegen und nach einer Stunde Aufenthalt ging es dann weiter nach Banjul. Hier sind wir dann zwar nicht wie geplant direkt gelandet, sondern nochmal durchgestartet und direkt in ein Gewitter geflogen. Marie will jetzt erst mal nicht mehr in ein Flugzeug steigen, dabei sind wir so verwöhnt worden, mit Snacks, Rindfleisch mit Kartoffelbrei, Eis am Stiel und Cookies.

Angekommen in Banjul wurden wir von Lamin und seinem Fahrer abgeholt und in unsere Luxusunterkunft gefahren. Konnten leider nicht viel erkennen, da wir keinen Strom hatten, woran wir uns auch nach einer Woche noch nicht wirklich dran gewöhnt haben, dass dieser immer mal wieder ausfällt. Vor allem in der Nacht, bei ungefähr 1000°C ohne Ventilator.

Am Samstag sind wir dann durch Brikama gelaufen, wobei wir eigentlich immer nur Amadou hinterher gedackelt sind ohne zu wissen, wo wir uns eigentlich befinden :). Immerhin den Weg zum Health Centre und zurück konnten wir uns merken...

Sonntags um zehn waren wir eigentlich für den Strand verabredet, um 13 Uhr kam Amadou dann endlich an und hat uns abgeholt. Typisch Gambia haben wir mittlerweile mitbekommen. Chillen bis zum geht net mehr.

Genauso läuft es auch auf Arbeit. Kaum angekommen erst mal die Kaffeepause, die sich gern mal über eine komplette Stunde ausdehnen kann. Vielleicht gefällt uns die Arbeit deswegen so gut :) Spaß... alle sind super nett zu uns und mit Adama und Sutay, den beiden Optometristen verstehen wir und auch sehr gut.

Können beide sehr glücklich sein, dass wir auf früher auf Arbeit mit der ganzen Handschleiferei gequält wurden, das kommt uns jetzt wirklich zu Gute, klappt besser als wir dachten und macht sogar Spaß.

Heute sind wir mit Lamin und Sutay etwas außerhalb von Brikama in eine andere "Klinik" gefahren um dort Patienten zu treffen. Dort arbeiten zwei Jungs aus München, die uns gleich mal ihre Unterkunft gezeigt haben. Haben wir oben noch erwähnt wir hätten eine Luxusunterkunft? Alles Quatsch, im Gegensatz zu den beiden wohnen wir in der absoluten Abrissbude. Die zwei haben einen eigenen Gärtner, eine eigene Köchin, leben in Saus und Braus und müssen sich wirklich um gar nichts kümmern. Aber kein Neid aufkommen lassen, uns langt schon Klo und fließend Wasser :)

Vom Essen her können wir noch nicht so viel berichten. Durch die Hitze hält sich unser Hunger eigentlich echt in Grenzen. Müssen uns häufig dran erinnern, dass wir mal was essen sollten. Im Moment besteht unsere Ernährung aus Mango, die hier wirklich mega lecker sind, Bananen und Tapalapa mit Butter oder Nutella.

  Frühstückszubereitung Tapalapa Mango-Maulwurf Strand Strand Strand

Bald geht es los

Donnerstag, 31.07.2014

Die letzte Nacht im eigenen Bett...

Die letzten Tage waren nochmal super stressig. Es gab die letzen Impfungen, es wurde gepackt, stundenlang die gesponsorten Fassungen und Brillengläser sortiert, ein Vermögen in der Apotheke ausgegeben und versucht, sich nochmal mit allen Lieben zu treffen. Die Nervosität stieg immer mehr an, aber dank der lieben Claudi, die sich einfach total lieb um uns kümmert die ganze Zeit, fiel auch die Angst nach der letzten Telefonkonferenz weitestgehend von uns ab. Und morgen früh geht es tatsächlich los. Können es noch gar nicht so richtig glauben, sind aber sehr gespannt, was auf uns zu kommt.

Versuchen jetzt nochmal einigermaßen gut zu schlafen, bevor uns morgen früh der Wecker aus den Träumen reißt :)

sortieren der Fassungen und Gläser neun